Tag der Polizei Sachsen 2026

Am 30.05.2026 waren wir beim Tag der Polizei Sachsen auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei Leipzig vor Ort. Die Polizei gewährte an diesem Tag spannende Einblicke in ihre Arbeit. Gemeinsam mit den Ortsverkehrswachten Leipzig, Chemnitzer Land und Döbeln konnte die Landesverkehrswacht Sachsen zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Themen rund um die Verkehrssicherheit näherbringen.

Verschiedene Mitmachangebote luden dazu ein, sich selbst auszuprobieren. Wir waren mit mehreren Simulatoren und Geräten vertreten. Besonders der Überschlag-, Aufprall-, PKW-, Fahrrad- und Motorradsimulator ermöglichten eindrucksvolle Einblicke in unterschiedliche Gefahrensituationen im Straßenverkehr und machten die Bedeutung von Verkehrssicherheit erlebbar.

Auch unsere jungen Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu trainieren. Hierfür standen ein Fahrrad- und ein Bewegungsparcours zur Verfügung.

Während der gesamten Veranstaltungszeit fand ein interessierter Austausch zwischen unseren Verkehrswächterinnen und Verkehrswächtern sowie Besucherinnen und Besuchern aller Altersgruppen zu verkehrsrelevanten Themen statt.

Wir danken dem Freistaat Sachsen, insbesondere dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, für die Förderung unserer Arbeit sowie die finanzielle Unterstützung, die unsere Teilnahme an dieser Veranstaltung ermöglicht hat.

4. Zuckertütenfest auf der Chemnitzer Küchwaldbühne. Ich freue mich so! Endlich bald ein Schulkind.

Foto: Kristin Schmidt@ADAC Sachsen

Bei anfangs zaghaftem Sonnenschein feierten mit großer Vorfreude auf die Schule und sichtlich ausgelassen über 1.000 künftige ABC-Schützen aus Chemnitz ihr Zuckertütenfest – unbeeindruckt vom Wetter. Endlich bald ein Schulkind! Die Landesverkehrswacht Sachsen, der ADAC Sachsen, das Polizeiorchester Sachsen und die Polizeidirektion Chemnitz, die Polizeipuppenbühne Dresden und die Johanniter hatten gemeinsam mit ihren Partnern zum vierten Mal dazu eingeladen, begrüßt werden durfte auch die Erste Vizepräsidentin des Sächsischen Landtags, Ines Saborowski. Staatsminister Conrad Clemens ließ es sich in diesem Jahr nicht nehmen, in Chemnitz das Zuckertütenfest auf der Küchwaldbühne zu erleben. Die Freilichtbühne war wieder geschmückt und bestens vorbereitet für die vielen kleinen Gäste. Diese waren dann weit im Küchwald zu hören, die Mädchen und Jungen fieberten mit den Protagonisten „Flo und Lotta“ mit, sangen und tanzten.

Foto: Kristin Schmidt@ ADAC Sachsen

Staatsminister Conrad Clemens, Sächsisches Staatsministerium für Kultus
„Der erste Schultag ist ein großes Abenteuer, das auch neue Herausforderungen im Straßenverkehr mit sich bringt. Damit die Schulanfänger sicher zur Schule kommen, müssen sie frühzeitig das richtige Verhalten im Straßenverkehr kennen. Tolle Projekte wie das Chemnitzer Zuckertütenfest tragen dazu bei. Spielerisch bereiten die Landesverkehrswacht Sachsen, der ADAC Sachsen, die Polizeidirektion Chemnitz und viele weitere Beteiligte die Kinder auf einen sicheren Start in ihre Schulzeit vor. Danke für dieses wichtige Engagement!“

Foto: Kristin Schmidt@ADAC Sachsen

Polizeidirektor Alexander Beitz, Leiter des Führungsstabes der Polizeidirektion Chemnitz
„Der Schulbeginn ist für Kinder und Familien ein ganz besonderer Meilenstein. Denn damit beginnt ein neuer Lebensabschnitt – verbunden mit vielen neuen Eindrücken, Herausforderungen und auch neuen Wegen im Straßenverkehr. Umso wichtiger ist es, Kinder frühzeitig für sicheres Verhalten im Verkehr zu sensibilisieren und sie auf ihren täglichen Schulweg bestmöglich vorzubereiten. Das Chemnitzer Zuckertütenfest leistet hierzu seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag. Die Veranstaltung vermittelt spielerisch wichtige Regeln und Verhaltensweisen im Straßenverkehr und setzt damit ein starkes Zeichen für die Sicherheit unserer Kinder. Nicht zuletzt stärkt das Zuckertütenfest die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit unserer Kinder.“

Helmut Büschke, Vizepräsident für Finanzen der Landesverkehrswacht Sachsen
„Mit dem Schulbeginn erleben Kinder zum ersten Mal eigenständige Mobilität. Das ist ein großer Entwicklungs-schritt. Deshalb ist die Vorschulzeit besonders wichtig. Die Landesverkehrswacht Sachsen führt gemeinsam mit den örtlichen Verkehrswachten im Projekt „Schulwegsicherheit“ vielfältige verkehrserzieherische Maßnahmen durch, etwa die Überprüfung der Sicherheit vor Schulen sowie das Aufstellen von Geschwindigkeitsanzeigen und das Auf-hängen von Spannbändern „Vorsicht Schulkinder“, um den Kindern mehr Sicherheit auf dem Schulweg zu geben. Das heutige Zuckertütenfest in der schönen Küchwaldbühne bildet dazu den Auftakt. Mein Dank gilt den vielen Sponsoren, insbesondere dem ADAC Sachsen und der Polizei, deren Unterstützung dieses Event erst möglich gemacht haben.“

Klaus Klötzner, Vorsitzender des ADAC Sachsen
„Sicher zur Schule? Kein Problem. Zur Vorbereitung auf den Schulanfang 2026 rät der ADAC Sachsen, rechtzeitig mit dem Einüben des Schulwegs zu beginnen. Dabei sind Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen erforderlich. Eltern sollten sich ihrer Vorbildfunktion im Alltag bewusst sein – als Fußgänger, Fahrradfahrer oder als Fahrzeugführer.“

Wir sind dankbar so viele tolle Partner – die DEKRA Chemnitz, Küchwaldbühne, Verkehrswacht Stadt Chemnitz e.V., Jump´n play, REWE, UK Sachsen – an unserer Seite zu haben, die diese tolle Veranstaltung ermöglichen.

https://www.adac.de/der-adac/regionalclubs/sachsen/zuckertuetenfest-chemnitz/

Verkehrspräventionstag am 9. Mai 2026

Am 9. Mai 2026 lud die Polizeidirektion Dresden zum 2. Verkehrspräventionstag in das Rudolf-Harbig-Stadion ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über Themen rund um die Verkehrssicherheit zu informieren und verschiedene Mitmachangebote auszuprobieren.

Als langjähriger Kooperationspartner und einer der Hauptakteure waren wir mit mehreren Simulatoren und Geräten vor Ort vertreten. Besonders der Überschlag-, Aufprall-, PKW-, Fahrrad- und Motorradsimulator ermöglichten eindrucksvolle Einblicke in unterschiedliche Gefahrensituationen im Straßenverkehr und machten die Bedeutung von Verkehrssicherheit unmittelbar erlebbar.

Mit unseren Rauschbrillen konnten Interessierte außerdem nachvollziehen, wie stark Wahrnehmung und Reaktionsvermögen unter dem Einfluss berauschender Mittel beeinträchtigt werden können.

Auch die jüngsten Besucherinnen und Besucher standen im Mittelpunkt: Auf dem Fahrrad- und Rollerparcours der Verkehrswacht Dresden hatten Kinder die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu trainieren.

Während des gesamten Veranstaltungstages fand ein reger Austausch zwischen unseren Verkehrswächterinnen und Verkehrswächtern sowie Menschen aller Altersgruppen zu vielfältigen verkehrsrelevanten Themen statt.

Wir danken dem Freistaat Sachsen, insbesondere dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, für die Förderung unserer Arbeit sowie die finanzielle Unterstützung, die unsere Teilnahme an dieser Veranstaltung ermöglicht hat.

Nowak Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht

Nowak Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht

DVW will erweiterte Radfahrausbildung für Schüler der 5. und 6. Klassen

Andreas Nowak ist neuer Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht. Der Leipziger Landtagsabgeordnete wurde auf der Jahreshauptversammlung in Mainz erstmalig in dieses Amt gewählt. Nowak führt die Landesverkehrswacht Sachsen seit 2017 und rückte nun ins Präsidium des Bundesverbandes. Präsident ist der ehemalige Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig. 

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Es ist das erste Mal, dass jemand aus Sachsen dem Präsidium angehört. Dies ist auch eine Wertschätzung unserer Arbeit, für die ich mich bei den Delegierten herzlich bedanken möchte“, so Andreas Nowak.

Die Deutsche Verkehrswacht ist die älteste Verkehrssicherheitsorganisation der Welt. Gegründet 1924, kümmert sie sich in allen Bundesländern ehrenamtlich um Verkehrsscherheitsarbeit vom Kindergarten bis ins hohe Alter. Ein Schwerpunkt bildet die Radfahrausbildung für Kinder und Jugendliche. „Wir starten im Kindergarten. Der Schwerpunkt liegt bisher aber auf der Ausbildung im Grundschulalter. Hier übernehmen wir die Lehrplanaufgabe und bilden gemeinsam mit der Polizei aus und bringen den Kindern die Grundlagen des Straßenverkehrs bei“, sagte der neue DVW-Vizepräsident. „Allerdings gibt es bisher keine deutschlandweiten Anschlussausbildungen. Ab der 5. Klasse werden die Schulwege länger und die Kinder steigen dann schon selbstständig aufs Fahrrad. Ab 10 Jahre dürfen sie auch nicht mehr auf dem Gehweg fahren. Es ist also mehr als nötig, die Ausbildung auf diese Altersklasse auszuweiten“, so Nowak. „Das zeigen auch die Unfallzahlen.“

Im Freistaat Sachsen gibt es dieses Ziel bereits seit 2019 im Koalitionsvertrag der schwarz-grün-roten Staatsregierung. „Die LVW Sachsen hat daraufhin ein Pilotprojekt in Leipzig gestartet. Mit dem Beschluss der DVW soll das nun verstetigt und bundesweit Standard werden“, sagte Andreas Nowak.

Zudem sollen Fortbildungen für pädagogisches Personal der Sekundarstufe I entwickelt und als Voraussetzung für die Durchführung der Trainings anerkannt werden. Somit können zum Beispiel auch Erzieherinnen und Erzieher in der Ganztagsbetreuung die Trainings anbieten.

Die DVW will ferner Fahrradtrainings für die Sekundarstufe I in ihr Programm aufnehmen und die Ausstattung von Jugendverkehrsschulen mit Lehrmitteln und Fahrrädern für Kinder ab zehn Jahren vorantreiben. Bereits 2019 hatte sich der Verband für die Weiterführung der schulischen Radfahrerziehung ausgesprochen und setzt seitdem das Pilotprojekt „Geschickt und sicher auf dem Rad!“ um, das Fahrradtrainings in der Sekundarstufe I erfolgreich erprobt und wissenschaftlich begleitet.

DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig: „Nach der Radfahrausbildung in der Grundschule gibt es lange keine vergleichbaren Angebote in der Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen. Dabei sind wichtige Fähigkeiten für das sichere Radfahren noch nicht voll ausgebildet, was sich leider auch in den Unfallzahlen zeigt. Um diesen Bedarf zu decken, brauchen wir also eine feste Verankerung von Radfahrtrainings in der Sekundarstufe.“

In 2020 waren 57 Prozent der im Straßenverkehr verunglückten Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren mit dem Fahrrad unterwegs. Risiken ergeben sich unter anderem durch veränderte Rahmenbedingungen, denn durch den Schulwechsel erweitern sich Radius und Umfang der selbständigen Verkehrsteilnahme. Außerdem müssen Kinder nun den Radweg oder die Straße benutzen und mit komplexeren Verkehrssituationen zurechtkommen. Auch die Entwicklung bestimmter Fähigkeiten ist mit zehn Jahren noch nicht abgeschlossen. Kinder in der Altersgruppe lernen zum Beispiel noch, ihre Aufmerksamkeit vollständig auf den Straßenverkehr zu richten oder zwei Perspektiven zu koordinieren. Auch das Hemmen von Impulsreaktionen oder das Planen von Handlungsschritten fällt noch nicht leicht und soll in die Ausbildung integriert werden.