Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Verkehr 21.06.2026 Am Wochenende des 20. und 21. Juni öffneten das Bundeskanzleramt, die Bundesministerien sowie das Bundespresseamt ihre Türen für die Öffentlichkeit. Auch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) bot interessierten Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in seine vielfältigen Aufgaben sowie in die Arbeit seiner nachgeordneten Behörden. © Dirk Michael Deckbar | Die Landesverkehrswacht Sachsen war mit Informationsständen im Innen- und Außenbereich vertreten. Unter dem Motto „Mobil bleiben, aber sicher!“ stand insbesondere die Beratung von Menschen ab 65 Jahren im Mittelpunkt. Ziel war es, die sichere Mobilität im Alter zu fördern und praxisnahe Tipps für die Teilnahme am Straßenverkehr zu vermitteln. Großes Interesse weckten die zahlreichen Mitmachangebote. Mit Seh-, Reaktions-, Führerschein- und Ablenkungstests sowie Unfallsimulationen und einem Pkw- und Motorradsimulator konnten Besucherinnen und Besucher typische Gefahrensituationen im Straßenverkehr selbst erleben. Gleichzeitig erhielten sie wertvolle Hinweise, wie sich Risiken erkennen und sicher bewältigen lassen. BMV | Tag der offenen Tür im BMV 2026 © Dirk Michael Deckbar Zusätzlich gab es eine umfangreiche Auswahl an Informationsmaterialien zur Verkehrsprävention und Verkehrssicherheit. Während der gesamten Veranstaltung nutzten Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den ehrenamtlichen Verkehrswachtmitgliedern und informierten sich über aktuelle Themen. Unterstützt wurde die LVW von den Verkehrswachten Dresden, Hoyerswerda, Chemnitzer Land und der Verkehrswacht Messestadt-Verkehrswacht Leipzig. Gemeinsam trugen sie zu einem abwechslungsreichen Programm rund um die Verkehrssicherheit bei. BMV | Tag der offenen Tür im BMV 2026 © Dirk Michael Deckbar BMV | Tag der offenen Tür im BMV 2026 © Dirk Michael Deckbar
Tag der Polizei Sachsen 2026 30.05.2026 Am 30.05.2026 waren wir beim Tag der Polizei Sachsen auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei Leipzig vor Ort. Die Polizei gewährte an diesem Tag spannende Einblicke in ihre Arbeit. Gemeinsam mit den Ortsverkehrswachten Leipzig, Chemnitzer Land und Döbeln konnte die Landesverkehrswacht Sachsen zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Themen rund um die Verkehrssicherheit näherbringen. Verschiedene Mitmachangebote luden dazu ein, sich selbst auszuprobieren. Wir waren mit mehreren Simulatoren und Geräten vertreten. Besonders der Überschlag-, Aufprall-, PKW-, Fahrrad- und Motorradsimulator ermöglichten eindrucksvolle Einblicke in unterschiedliche Gefahrensituationen im Straßenverkehr und machten die Bedeutung von Verkehrssicherheit erlebbar. Auch unsere jungen Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu trainieren. Hierfür standen ein Fahrrad- und ein Bewegungsparcours zur Verfügung. Während der gesamten Veranstaltungszeit fand ein interessierter Austausch zwischen unseren Verkehrswächterinnen und Verkehrswächtern sowie Besucherinnen und Besuchern aller Altersgruppen zu verkehrsrelevanten Themen statt. Wir danken dem Freistaat Sachsen, insbesondere dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, für die Förderung unserer Arbeit sowie die finanzielle Unterstützung, die unsere Teilnahme an dieser Veranstaltung ermöglicht hat.
4. Zuckertütenfest auf der Chemnitzer Küchwaldbühne. Ich freue mich so! Endlich bald ein Schulkind. Foto: Kristin Schmidt@ADAC Sachsen 20.05.2026 Bei anfangs zaghaftem Sonnenschein feierten mit großer Vorfreude auf die Schule und sichtlich ausgelassen über 1.000 künftige ABC-Schützen aus Chemnitz ihr Zuckertütenfest – unbeeindruckt vom Wetter. Endlich bald ein Schulkind! Die Landesverkehrswacht Sachsen, der ADAC Sachsen, das Polizeiorchester Sachsen und die Polizeidirektion Chemnitz, die Polizeipuppenbühne Dresden und die Johanniter hatten gemeinsam mit ihren Partnern zum vierten Mal dazu eingeladen, begrüßt werden durfte auch die Erste Vizepräsidentin des Sächsischen Landtags, Ines Saborowski. Staatsminister Conrad Clemens ließ es sich in diesem Jahr nicht nehmen, in Chemnitz das Zuckertütenfest auf der Küchwaldbühne zu erleben. Die Freilichtbühne war wieder geschmückt und bestens vorbereitet für die vielen kleinen Gäste. Diese waren dann weit im Küchwald zu hören, die Mädchen und Jungen fieberten mit den Protagonisten „Flo und Lotta“ mit, sangen und tanzten. Foto: Kristin Schmidt@ ADAC Sachsen Staatsminister Conrad Clemens, Sächsisches Staatsministerium für Kultus „Der erste Schultag ist ein großes Abenteuer, das auch neue Herausforderungen im Straßenverkehr mit sich bringt. Damit die Schulanfänger sicher zur Schule kommen, müssen sie frühzeitig das richtige Verhalten im Straßenverkehr kennen. Tolle Projekte wie das Chemnitzer Zuckertütenfest tragen dazu bei. Spielerisch bereiten die Landesverkehrswacht Sachsen, der ADAC Sachsen, die Polizeidirektion Chemnitz und viele weitere Beteiligte die Kinder auf einen sicheren Start in ihre Schulzeit vor. Danke für dieses wichtige Engagement!“ Foto: Kristin Schmidt@ADAC Sachsen Polizeidirektor Alexander Beitz, Leiter des Führungsstabes der Polizeidirektion Chemnitz „Der Schulbeginn ist für Kinder und Familien ein ganz besonderer Meilenstein. Denn damit beginnt ein neuer Lebensabschnitt – verbunden mit vielen neuen Eindrücken, Herausforderungen und auch neuen Wegen im Straßenverkehr. Umso wichtiger ist es, Kinder frühzeitig für sicheres Verhalten im Verkehr zu sensibilisieren und sie auf ihren täglichen Schulweg bestmöglich vorzubereiten. Das Chemnitzer Zuckertütenfest leistet hierzu seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag. Die Veranstaltung vermittelt spielerisch wichtige Regeln und Verhaltensweisen im Straßenverkehr und setzt damit ein starkes Zeichen für die Sicherheit unserer Kinder. Nicht zuletzt stärkt das Zuckertütenfest die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit unserer Kinder.“ Foto: Kristin Schmidt@ADAC Sachsen Foto: Kristin Schmidt @ADAC Sachsen Helmut Büschke, Vizepräsident für Finanzen der Landesverkehrswacht Sachsen „Mit dem Schulbeginn erleben Kinder zum ersten Mal eigenständige Mobilität. Das ist ein großer Entwicklungs-schritt. Deshalb ist die Vorschulzeit besonders wichtig. Die Landesverkehrswacht Sachsen führt gemeinsam mit den örtlichen Verkehrswachten im Projekt „Schulwegsicherheit“ vielfältige verkehrserzieherische Maßnahmen durch, etwa die Überprüfung der Sicherheit vor Schulen sowie das Aufstellen von Geschwindigkeitsanzeigen und das Auf-hängen von Spannbändern „Vorsicht Schulkinder“, um den Kindern mehr Sicherheit auf dem Schulweg zu geben. Das heutige Zuckertütenfest in der schönen Küchwaldbühne bildet dazu den Auftakt. Mein Dank gilt den vielen Sponsoren, insbesondere dem ADAC Sachsen und der Polizei, deren Unterstützung dieses Event erst möglich gemacht haben.“ Foto: Kristin Schmidt @ADAC Sachsen Foto: Kristin Schmidt @ADAC Sachsen Klaus Klötzner, Vorsitzender des ADAC Sachsen „Sicher zur Schule? Kein Problem. Zur Vorbereitung auf den Schulanfang 2026 rät der ADAC Sachsen, rechtzeitig mit dem Einüben des Schulwegs zu beginnen. Dabei sind Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen erforderlich. Eltern sollten sich ihrer Vorbildfunktion im Alltag bewusst sein – als Fußgänger, Fahrradfahrer oder als Fahrzeugführer.“ Foto: Kristin Schmidt @ADAC Sachsen Foto: Kristin Schmidt @ADAC Sachsen Wir sind dankbar so viele tolle Partner – die DEKRA Chemnitz, Küchwaldbühne, Verkehrswacht Stadt Chemnitz e.V., Jump´n play, REWE, UK Sachsen – an unserer Seite zu haben, die diese tolle Veranstaltung ermöglichen. https://www.adac.de/der-adac/regionalclubs/sachsen/zuckertuetenfest-chemnitz/
Verkehrspräventionstag am 9. Mai 2026 09.05.2026 Am 9. Mai 2026 lud die Polizeidirektion Dresden zum 2. Verkehrspräventionstag in das Rudolf-Harbig-Stadion ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über Themen rund um die Verkehrssicherheit zu informieren und verschiedene Mitmachangebote auszuprobieren. Als langjähriger Kooperationspartner und einer der Hauptakteure waren wir mit mehreren Simulatoren und Geräten vor Ort vertreten. Besonders der Überschlag-, Aufprall-, PKW-, Fahrrad- und Motorradsimulator ermöglichten eindrucksvolle Einblicke in unterschiedliche Gefahrensituationen im Straßenverkehr und machten die Bedeutung von Verkehrssicherheit unmittelbar erlebbar. Mit unseren Rauschbrillen konnten Interessierte außerdem nachvollziehen, wie stark Wahrnehmung und Reaktionsvermögen unter dem Einfluss berauschender Mittel beeinträchtigt werden können. Auch die jüngsten Besucherinnen und Besucher standen im Mittelpunkt: Auf dem Fahrrad- und Rollerparcours der Verkehrswacht Dresden hatten Kinder die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu trainieren. Während des gesamten Veranstaltungstages fand ein reger Austausch zwischen unseren Verkehrswächterinnen und Verkehrswächtern sowie Menschen aller Altersgruppen zu vielfältigen verkehrsrelevanten Themen statt. Wir danken dem Freistaat Sachsen, insbesondere dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, für die Förderung unserer Arbeit sowie die finanzielle Unterstützung, die unsere Teilnahme an dieser Veranstaltung ermöglicht hat.
Übergabe mobiler Verkehrsschulen Quelle: Polizei Sachsen 11.03.2026 Gemeinsame Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums des Innern und des Landesverkehrswacht Sachsen e.V. Amtschef Ulf Bandiko übergab heute die im Jahr 2025 geförderten mobilen Verkehrsschulen an die Landesverkehrswacht Sachsen und die Verkehrswacht der Stadt Zwickau e.V. Das Sächsische Staatsministerium des Innern förderte zwei mobile Jugendverkehrsschulen und eine mobile Kindergartenverkehrsschule mit insgesamt 128.000 Euro. Hintergrund ist die weiterhin hohe Zahl verunglückter Kinder im Straßenverkehr: Trotz leicht rückläufiger Zahlen verunglückter Kinder im Straßenverkehr wurden im vergangenen Jahr immer noch 1.255 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt und zwei Kinder kamen dabei ums Leben. Um die Verkehrssicherheit frühzeitig zu stärken, setzt der Freistaat auf eine intensive Verkehrserziehung.Bei den mobilen Verkehrsschulen handelt es sich um transportable Verkehrsübungsanlagen mit Fahrrädern, Verkehrszeichen, Ampeln und Markierungsmaterial. In diesen realistischen Übungsparcours kann mit den Kindern das Verhalten auf der Straße geübt werden. Die Fahrzeuge tragen zu einer flächendeckenden Verkehrserziehung im Freistaat Sachsen bei und ermöglichen vorschulische Projektumsetzung und schulische Radfahrausbildung auch dort, wo keine festen Verkehrsübungsplätze vorhanden sind. Quelle: Polizei Sachsen Quelle: Polizei Sachsen Amtschef Ulf Bandiko: „Verkehrserziehung rettet Leben und beginnt bei den Jüngsten. Mein Dank gilt den ehrenamtlichen Mitgliedern der Landesverkehrswacht für ihren unverzichtbaren Beitrag, Kindern frühzeitig beizubringen, sich sicher und verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu bewegen.“Andreas Nowak, Präsident der Landesverkehrswacht Sachsen: „Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel, vor allem, wenn Kinder betroffen sind. Durch unsere Verkehrsschulen lernen die Kinder nicht nur ordentlich Fahrrad fahren. Die Verkehrsregeln spielen allgemein eine sehr große Rolle. Das nützt ihnen auch als Fußgänger. In beiden Verkehrsarten nehmen Kinder selbstständig am Straßenverkehr teil und verunglücken auch am meisten.Deshalb ist diese Ausbildung so wichtig. Wir bedanken uns sehr herzlich beim Freistaat Sachsen und besonders bei Amtschef Bandiko, dass er unsere Arbeit für die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen so leidenschaftlich unterstützt. Quelle: Polizei Sachsen Quelle: Polizei Sachsen Wir danken dem Sächsischen Staatsministerium des Inneren für die Unterstützung.
Motorradmesse Leipzig 2026 – Sicherheit erleben, Saisonstart vorbereiten 09.02.2026 Der Countdown zum Saisonauftakt lief: Vom 6. bis 8. Februar 2026 verwandelte sich die Motorradmesse in Leipzig erneut in den Treffpunkt der Zweiradwelt. Rund 59.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die drei Messetage, um sich kurz vor dem traditionellen Saisonstart über aktuelle Trends, neue Modelle und innovative Technik zu informieren. Auch die Landesverkehrswacht Sachsen e.V. war vor Ort vertreten und setzte auf Begegnungen und Beratung rund um das Thema Verkehrssicherheit. Im persönlichen Austausch konnten Interessierte Fragen zu allen sicherheitsrelevanten Aspekten stellen und mit unseren Simulatoren verschiedenste Verkehrssituationen realitätsnah und vollkommen risikofrei erleben. Besonderes Interesse weckten der Motorradsimulator, der typische Szenarien aus dem Straßenverkehr zeigte und für mögliche Gefahren sensibilisierte, sowie der Brems- und Ablenkungssimulator, der Führerscheintest und der Rauschbrillenparcours. Ob als Tester oder Zuschauer – Verkehrssicherheit wurde für alle erlebbar gemacht. Unser Dank gilt dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, die unseren Messeauftritt ermöglicht haben. Wir wünschen allen Zweiradbegeisterten einen sicheren Start in die neue Motorradsaison und jederzeit gute Fahrt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf der Motorradmesse Leipzig 2027.
Aktivurlaub weltweit – sicher unterwegs mit der Landesverkehrswacht Sachsen 02.02.2026 Unter dem Messethema „Aktivurlaub weltweit“ fand vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 die Reisemesse in Dresden statt. Über 300 Aussteller aus 17 Ländern präsentierten ihre Angebote rund ums Reisen und Unterwegssein. Bereits zum zweiten Mal war die Landesverkehrswacht Sachsen e.V. an allen drei Messetagen mit einem eigenen Stand vertreten. Ob zu Fuß, mit dem Zweirad, dem PKW, VAN oder Wohnmobil – Mobilität im Urlaub bringt viele neue Eindrücke, aber auch besondere Herausforderungen mit sich. Genau hier setzte unser Messeauftritt an: Von den rund 30.000 Besucherinnen und Besuchern nutzten etwa 2.200 Interessierte die Gelegenheit, unseren Stand zu besuchen und sich intensiv mit dem Thema Verkehrssicherheit auseinanderzusetzen. Mit unseren Simulatoren und moderierten Angeboten konnten Besucherinnen und Besucher unterschiedlichste Verkehrssituationen realistisch erleben und trainieren – ganz ohne Risiko. In zahlreichen persönlichen Gesprächen informierten unsere Verkehrswächterinnen und Verkehrswächter über typische Gefahren, neue Mobilitätsformen und sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Dabei wurde auch unser gemeinsames Ziel „Vision Zero“ – keine Verkehrstoten oder schwer verletzte Personen im Verkehr anschaulich vermittelt. Besonders häufig standen E-Scooter und E-Bikes im Fokus der Gespräche, ebenso deren Auswirkungen auf den heutigen Straßenverkehr. Großen Anklang fand der Fahrradsimulator, der vor allem bei der jüngeren Generation auf großes Interesse stieß. Sehr gut besucht waren außerdem der Motorrad- und Ablenkungssimulator, der Sehtest, der Führerscheintest sowie der Rauschbrillenparcours. Wir bedanken uns herzlich für das große Interesse, die spannenden Gespräche und das positive Feedback. Ein großer Dank geht ebenfalls an unser Förderministerium, dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, die unseren Messeauftritt ermöglicht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Offene Türen für Groß und Klein by SLT/Thomas Schlorke 03.10.2024 Fast 3.000 Besucherinnen und Besucher von Jung bis Alt nutzten die Gelegenheit, sich an diesem Tag im Sächsischen Landtag – gelegen direkt an der Elbe im Herzen von Dresden – ein Bild von der Konstellation und Arbeit des neu gewählten Landtages zu machen. Sie alle erwartete eine Mischung aus interessanten Informationen und abwechslungsreicher Unterhaltung. Neben einem bunten Programm im Landtagsgebäude war auch auf dem Vorplatz einiges los. So konnte man sich an den Ständen der sächsischen Verkehrswachtorganisation an vielen Mitmach-Aktionselementen hautnah zum Thema Verkehrssicherheit informieren. Wer mutig war, setzte sich in den Überschlag- oder Aufprall-Simulator, um mehr über das Verhalten in extremen Gefahrensituationen zu erfahren. by SLT/Thomas Schlorke by SLT/Thomas Schlorke Die Palette erstreckte sich von Angeboten für Kinder mit Fahrrad- und Bewegungs-Parcours, Wissensstraße, Verkehrszeichen-Quiz und selbstgemachte Buttons mit Verkehrsmotiven über Spannendes für Jugend und Erwachsene mit Motorrad-, PKW-, Ablenkungs-Simulator und Führerschein-Testfragen bis hin zu Tipps und Anregungen für die ältere Generation mit Rollator-Parcours, Seh-, und Reaktionstest. Gleichzeitig gab es viele interessante Gespräche und Diskussionen rund um Verkehrssicherheit und ein verständnisvolles Miteinander aller, die im Straßenverkehr unterwegs sind: zu Fuß, mit dem Rad, motorisiert oder mit den Öffentlichen. by SLT/Thomas Schlorke by SLT/Thomas Schlorke Unser herzlicher Dank geht an die Verkehrswächterinnen und Verkehrswächter aus Bautzen, Chemnitz, Glauchau, Dresden, Hoyerswerda, Leipzig, Mittweida, Niesky, Plauen, Pirna, Freital und Werdau. Sie sorgten an diesem Tag trotz einiger Regentropfen für eine eindrucksvolle Darstellung unserer Arbeit für mehr Sicherheit auf Sachsens Straßen. Dank auch dem Freistaat für die permanente Wertschätzung und Förderung unserer Arbeit.
Nowak Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht 25.06.2022 Nowak Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht DVW will erweiterte Radfahrausbildung für Schüler der 5. und 6. Klassen Andreas Nowak ist neuer Vizepräsident der Deutschen Verkehrswacht. Der Leipziger Landtagsabgeordnete wurde auf der Jahreshauptversammlung in Mainz erstmalig in dieses Amt gewählt. Nowak führt die Landesverkehrswacht Sachsen seit 2017 und rückte nun ins Präsidium des Bundesverbandes. Präsident ist der ehemalige Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Es ist das erste Mal, dass jemand aus Sachsen dem Präsidium angehört. Dies ist auch eine Wertschätzung unserer Arbeit, für die ich mich bei den Delegierten herzlich bedanken möchte“, so Andreas Nowak. Die Deutsche Verkehrswacht ist die älteste Verkehrssicherheitsorganisation der Welt. Gegründet 1924, kümmert sie sich in allen Bundesländern ehrenamtlich um Verkehrsscherheitsarbeit vom Kindergarten bis ins hohe Alter. Ein Schwerpunkt bildet die Radfahrausbildung für Kinder und Jugendliche. „Wir starten im Kindergarten. Der Schwerpunkt liegt bisher aber auf der Ausbildung im Grundschulalter. Hier übernehmen wir die Lehrplanaufgabe und bilden gemeinsam mit der Polizei aus und bringen den Kindern die Grundlagen des Straßenverkehrs bei“, sagte der neue DVW-Vizepräsident. „Allerdings gibt es bisher keine deutschlandweiten Anschlussausbildungen. Ab der 5. Klasse werden die Schulwege länger und die Kinder steigen dann schon selbstständig aufs Fahrrad. Ab 10 Jahre dürfen sie auch nicht mehr auf dem Gehweg fahren. Es ist also mehr als nötig, die Ausbildung auf diese Altersklasse auszuweiten“, so Nowak. „Das zeigen auch die Unfallzahlen.“ Im Freistaat Sachsen gibt es dieses Ziel bereits seit 2019 im Koalitionsvertrag der schwarz-grün-roten Staatsregierung. „Die LVW Sachsen hat daraufhin ein Pilotprojekt in Leipzig gestartet. Mit dem Beschluss der DVW soll das nun verstetigt und bundesweit Standard werden“, sagte Andreas Nowak. Zudem sollen Fortbildungen für pädagogisches Personal der Sekundarstufe I entwickelt und als Voraussetzung für die Durchführung der Trainings anerkannt werden. Somit können zum Beispiel auch Erzieherinnen und Erzieher in der Ganztagsbetreuung die Trainings anbieten. Die DVW will ferner Fahrradtrainings für die Sekundarstufe I in ihr Programm aufnehmen und die Ausstattung von Jugendverkehrsschulen mit Lehrmitteln und Fahrrädern für Kinder ab zehn Jahren vorantreiben. Bereits 2019 hatte sich der Verband für die Weiterführung der schulischen Radfahrerziehung ausgesprochen und setzt seitdem das Pilotprojekt „Geschickt und sicher auf dem Rad!“ um, das Fahrradtrainings in der Sekundarstufe I erfolgreich erprobt und wissenschaftlich begleitet. DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig: „Nach der Radfahrausbildung in der Grundschule gibt es lange keine vergleichbaren Angebote in der Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen. Dabei sind wichtige Fähigkeiten für das sichere Radfahren noch nicht voll ausgebildet, was sich leider auch in den Unfallzahlen zeigt. Um diesen Bedarf zu decken, brauchen wir also eine feste Verankerung von Radfahrtrainings in der Sekundarstufe.“ In 2020 waren 57 Prozent der im Straßenverkehr verunglückten Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren mit dem Fahrrad unterwegs. Risiken ergeben sich unter anderem durch veränderte Rahmenbedingungen, denn durch den Schulwechsel erweitern sich Radius und Umfang der selbständigen Verkehrsteilnahme. Außerdem müssen Kinder nun den Radweg oder die Straße benutzen und mit komplexeren Verkehrssituationen zurechtkommen. Auch die Entwicklung bestimmter Fähigkeiten ist mit zehn Jahren noch nicht abgeschlossen. Kinder in der Altersgruppe lernen zum Beispiel noch, ihre Aufmerksamkeit vollständig auf den Straßenverkehr zu richten oder zwei Perspektiven zu koordinieren. Auch das Hemmen von Impulsreaktionen oder das Planen von Handlungsschritten fällt noch nicht leicht und soll in die Ausbildung integriert werden.