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Verkehrserziehung im Vorschulbereich

Ziel des Projektes:

Ziel ist es, ein Projekt im Bereich der vorschulischen Verkehrserziehung zu entwickeln, um eine kontinuierlich Arbeit in den Kinderienrichtungen durchführen zu können und ddurch die Unfallzahlen dauerhaft auf einem niedrigen Stand halten zu können bzw. weiter zu senken. Bei diesem Projekt soll es durch Einsatz von einzelnen Projektbausteinen möglich sein, auf die individuellen Bedürfnisse der Einrichtungen einzugehen  und diese mit den bisherigen Maßnahmen in den Einrichtungen zu ergänzen.

 

Die einzelnen Programmbausteine haben wir weit gefächert. Dabei müssen immer die territorialen Bedingungen beachtet werden. Hauptaugenmerk wird auf die Wahrnehmung, die Bewegung und auf das Gesamtverhalten im Straßenverkehr gelegt.

 Informationsgespräch in der Kindereinrichtung:

  • Vorstellung der einzelnen Programmbausteine in den Einrichtungen
  • Abstimmung zum Einsatz einzelner Elemente
  • der Moderator ist erster Ansprechpartner für die Erzieher und Erzieherinnen vor Ort
  • mehrere Kindereinrichtungen eines Ortes sind zusammenzufassen

 Elterninformationsveranstaltung:

  • Information der Eltern zu den Bausteinen, welche in der Einrichtung eingesetzt werden
  • Was können die Eltern unterstützend tun?
  • Informationsbörse zu einzelnen Themen, jedoch alles kurz und prägnant (Kindersitze, richtige Kleidung im Winter, Üben mit Kindern (Roller, Laufrad, Fahrrad), Fahrradhelme (Beispiel der Eltern) usw.)

Verkehrssicherheitsnachmittage in den Einrichtungen:

  • Es werden einzelne Programmbausteine, welche mit den Kindern durch den Moderator erarbeitet werden, angeboten:
    • Hören (Wahrnehmung)
    • Bewegen ( Bewegungsübungen)
    • Parcoursübungen (Lernen der gegenseitigen Rücksichtnahme, sowie Einsatz von Rollern und Laufrädern )
    • Hell und Dunkel (Die Tücken der dunklen Jahreszeit)
    • Familiensicherheitsnachmittag (gemeinsames Üben mit den Eltern, Einschätzen der Leistungsfähigkeit der Kinder (da häufiges Überschätzen), Grundlagen der Bewegungserziehung und Wahrnehmung, sowie die Verkehrssicherheit von Fahrrädern)
    • Einsatz der mobilen Kindergartenverkehrsschule 

An diesen Nachmittagen können nach Rücksprache mit den Erziehern und Erzieherinnen der Einrichtung die Schwerpunkte behandelt werden, welche besonders für diese  Einrichtung zutreffen. Somit können die Moderatoren gezielt an entsprechenden Defiziten arbeiten. Oft können in Kindereinrichtungen keine  Verkehrssicherheitstage oder Projektwochen durchgeführt werden. Diese Nachmittage bilden eine wichtige Alternative oder Ergänzung zu den anderen Programmbausteinen.

 Verkehrssicherheitswoche:

Eine Vielzahl von Kindereinrichtungen führt Projektwochen zu verschiedenen Themen durch, jedoch in den wenigsten Fällen zum Thema Verkehrssicherheit. Aus diesem Grund erhalten die Moderatoren die Möglichkeit, mit den Verkehrswachten vor Ort gesamte Projektwochen durchzuführen. Hierbei können die jeweils aktuellen Themen in den Mittelpunkt gestellt werden, so z.B. Vorbereitung auf den Schulweg, gemeinsames Verhalten im Straßenverkehr (Kinder und Eltern), die dunkle Jahreszeit u.v.m..

Einzelne  Elemente der Verkehrssicherheitswoche sind:

  • Beobachtung der Eltern und Kinder wie diese in die Einrichtung kommen (Ankunft mit dem Auto, Verwendung des Kindersitzes usw.)
  • Grundlagen der Bewegungserziehung
  • Hören und Verstehen im Verkehr (Geräusche wahrnehmen und entsprechend reagieren)
  • Übungen im geschützten Bereich
  • Verwendung des Fahrradhelmes
  • Begehung des Schulweges (in Zusammenarbeit mit der Polizei vor Ort)
  • Einsatz einer Kindergartenverkehrsschule
  • wichtige Verkehrsschilder verstehen lernen
  • richtiges Verhalten an einer Ampel, dem Fußgängerüberweg und beim Überqueren der Straße an ungesicherten Stellen
  • Einsatz der Busschule oder der Straßenbahnschule in Vorbereitung auf den Schulweg (in Kooperation mit den jeweiligen Verkehrsbetrieben der Region)

Am Ende der Aktionswoche steht immer ein Abschluss mit einer kurzen Auswertung. Gerade in ländlichen Bereichen ist es Kindereinrichtungen oft nicht möglich an größeren Verkehrssicherheitstagen teilzunehmen, daher bilden diese Projektwochen eine ansprechende und gleichwertige Alternative  und eine Ergänzung zu den anderen Bausteinen.

 Verkehrssicherheitstag:

Der Verkehrssicherheitstag bildet den Abschluss und somit den Höhepunkt der Vorschulzeit in den Kindereinrichtungen. Hierbei werden immer mehrere Einrichtungen zusammengefasst um mindestens jeweils 100 Kinder zu erreichen. An verschiedenen Aktionselementen werden die Fähigkeiten der Vorschüler getestet, um festzustellen wie fit diese für den anstehenden Schulweg sind. Natürlich können die Eltern an diesem Tag auch teilnehmen und sich informieren:

Die einzelnen Elemente können sein:

  • Infostand insbesondere für Erziehende (Eltern und Großeltern)
  • Aktionsgeräte ( z.B. Kindergurtschlitten, Parcours etc.)
  • Demonstrationen (z.B. toter Winkel, Helmtest oder Zelt zur Demonstration der Sichtbarkeit in der Dunkelheit)
  • Rahmenprogramm (Umrahmung des Aktionstages z.B. mit Musik zur Verkehrssicherheit)

Durch den individuellen Einsatz der einzelnen Elemente haben die Moderatoren vor Ort die Möglichkeit, sich auf die sehr unterschiedlichen territorialen Voraussetzungen vor Ort einzustellen, um eine optimale Lösung im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit anzubieten.

 



Bei Fragen oder Kommentaren senden Sie bitte eine e-mail an info@lvw-sachsen.de